Malte Borges
Doppelhaushälfte in Bordenau, 140 m²,vorher Gastherme
Bei Malte Borges haben wir eine Bosch Wärmepumpe eingebaut. Im Sommer 2026 haben wir ihn noch einmal besucht und gefragt, wie es für ihn gelaufen ist.
Warum haben Sie sich damals entschieden, die alte Heizung auszutauschen?
Die alte Heizung war eine Brennwerttherme. Mit 20 Jahren war sie am Ende ihrer Laufzeit angekommen. Dazu gab es die Fördermöglichkeiten für den Austausch von Heizungen zwischen 20 und 30 Jahren.
Wir hatten auch technische Schwierigkeiten mit der Heizung. Insbesondere war es nach über 25 Jahren schwierig, Ersatzteile zu bekommen. Unsere Überlegung war dann: Wir bauen eine Solaranlage. Was passt am besten dazu? Natürlich eine Wärmepumpe.
Wie haben Sie unsere Beratung erlebt?
Als Christoph hierherkam, hat er sofort gesehen: Unten gibt es eine Fußbodenheizung – prima Voraussetzungen. Oben haben wir Dreifachheizkörper, ebenfalls gute Voraussetzungen. Er sagte aber auch, dass wir noch den hydraulischen Abgleich machen müssen.
Er hat geschaut, wo die kürzesten Wege für die Verlegung sind, und konnte auch einige andere Dinge gut klären. Zum Beispiel sitzt unsere Wärmepumpe direkt unter dem Schlafzimmer unseres Nachbarn. Wir haben im Vorfeld mit ihm gesprochen. Für den Fall, dass es zu laut wird, habe ich gesagt: „Klar, dann baue ich einen Lärmschutz.“
Als die Anlage installiert war, haben wir besonders darauf geachtet. Man hat sie nicht einmal im laufenden Betrieb gehört, wenn man direkt danebenstand.
Solche Dinge waren für uns zentral. Die große Sache war eigentlich klar, aber auf die Details kommt es manchmal an, ob etwas erfolgreich ist oder nicht. Da haben wir uns auf Triosan verlassen, und das hat gut funktioniert.
Was ist bei Ihrer Anlage besonders?
Wir haben bei uns eine etwas spezielle Lösung eingebaut. Wir sind nur zwei Personen und haben gesagt, dass wir über die Wärmepumpe kein Warmwasser erzeugen. Das machen wir mit dem Durchlauferhitzer.
Das rechnet sich für zwei Personen auch auf Dauer, weil man nicht ständig Warmwasser vorhalten muss. Eine kleine Lösung ist einfach eine einfache Lösung.
Wir nutzen die vorhandene Infrastruktur: Wir tauschen keine Heizkörper aus, erneuern keine Fenster und dämmen auch nicht. Die Rahmenbedingungen dafür sind bei unserem Haus relativ gut. Aber auch im Altbau gibt es mittlerweile Wärmepumpen, die die entsprechenden Temperaturen liefern können. Das war bei uns nicht nötig. Wir konnten mit einer einfachen Lösung arbeiten.
Die Wärmepumpe macht im Grunde nichts anderes, als dieses Haus mit den vorhandenen Installationen zu heizen.
Wenn man eine Fußbodenheizung hat, die seit 20 Jahren läuft, muss sie natürlich einmal durchgespült werden. Es ist einfach klug, sie zu warten. Das gilt auch für die Heizkörper. Triosan hat das alles mitgemacht. Es war alles im Angebot enthalten.
Wie sieht es mit dem Verbrauch aus?
Für 2024/2025 kann ich sagen: Wir haben gegenüber dem Gaseinsatz erheblich gespart. Wir erreichen Jahresarbeitszahlen, bei denen aus einer Kilowattstunde Strom ungefähr vier Kilowattstunden Heizenergie entstehen. Das hat gut funktioniert.
Zur Behaglichkeit kann ich sagen: Man merkt die Anlage einfach nicht. Sie funktioniert, ist da und sorgt für eine angenehme Temperatur. Wir mögen es ohnehin nicht besonders warm. Aber wenn wir es wärmer hätten haben wollen, hätten wir das ohne Probleme hinbekommen.
2025/2026 war es genauso. Es gab keinen Tag, an dem wir gefroren haben. Tatsächlich ist an zwei Tagen der Zusatzheizer eingesprungen. Den Rest hat die Wärmepumpe erledigt.
Welche Punkte waren Ihnen wichtig bei unserer Arbeit?
Das Erste war die Beratung. Die hat uns tatsächlich überzeugt. Neben der Wärmepumpe hatten wir natürlich die Solaranlage. In diesem Zuge musste auch unsere Elektrik erneuert werden. Das ist alles aus einer Hand gelaufen.
Ich habe das Haus jetzt im Grunde energetisch komplett modernisiert und damit praktisch keinen großen Aufwand gehabt. Es ist einfach alles durchgelaufen.
Die Beratung war wichtig, die Umsetzung war wichtig. Und das Dritte war: Wir hatten wenig mit den Förderanträgen zu tun. Auch da sind wir vom ersten Moment an an die Hand genommen worden.
Ich habe ein bisschen Erfahrung mit Förderanträgen von Bundesministerien und dachte: „Na ja, dann hast du nach drei Jahren dein Geld.“ Aber es waren zwei Monate. Mittlerweile ist alles erledigt. Das ist wirklich gut gelaufen.