Service & Wissen

Am letzten Montagetag erklären wir Ihnen Ihre Anlage. Damit Sie die Informationen später in Ruhe nachsehen können, finden Sie hier ergänzende Erläuterungen: wie die Heizung arbeitet, was die jährliche Wartung umfasst und was Sie bei einer Meldung selbst prüfen können. Anschließend beantworten wir häufige Fragen rund um die Wärmepumpe.

TrioSan-Monteur mit Tablet prüft die geöffnete Inneneinheit einer Wärmepumpe

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    Technik: Einführung Menü Daikin Altherma 4

    Ein Rundgang durch das Bedienmenü der Daikin Altherma 4 — wo die wichtigsten Einstellungen liegen und was sie bewirken.

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    Technik: Fehlermeldung Daikin Altherma 4

    Was eine Fehlermeldung der Daikin Altherma 4 bedeutet und was Sie selbst prüfen können, bevor Sie uns anrufen.

Häufige Fragen

Passt eine Wärmepumpe zu meinem Haus – auch im Altbau?

In vielen Fällen ja. Entscheidend ist nicht allein das Baujahr, sondern wie viel Wärme Ihr Haus benötigt und wie diese in die Räume gelangt. Auch ältere Gebäude können mit einer Wärmepumpe zuverlässig beheizt werden.

Für eine fundierte Einschätzung sehen wir uns den Zustand des Hauses, Ihren bisherigen Verbrauch und die vorhandenen Heizkörper an. Anschließend berechnen wir die Heizlast: die Leistung, die benötigt wird, um Ihr Haus auch an kalten Tagen warm zu halten.

Eine vollständige Sanierung ist nicht grundsätzlich Voraussetzung. Je nach Gebäude können einzelne Maßnahmen sinnvoll sein, etwa größere Heizkörper in bestimmten Räumen oder eine bessere Dämmung. Was davon für Ihr Haus erforderlich ist, klären wir bei der Planung.

So erfahren Sie vor Ihrer Entscheidung, welche Anlage passt und welche Anpassungen den Betrieb effizienter machen.

Brauche ich eine Fußbodenheizung oder neue Heizkörper?

Eine Fußbodenheizung ist keine Voraussetzung. Auch vorhandene Heizkörper können für eine Wärmepumpe geeignet sein. Wichtig ist, dass sie mit möglichst niedriger Wassertemperatur genügend Wärme an den Raum abgeben.

Diese Temperatur heißt Vorlauftemperatur. Je niedriger sie sein kann, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Eine Fußbodenheizung hat dabei durch ihre große Fläche einen Vorteil. Ausreichend große Heizkörper können diese Aufgabe aber ebenfalls erfüllen.

Wir prüfen deshalb Raum für Raum, ob die vorhandenen Heizflächen ausreichen. Manchmal ist es sinnvoll, einzelne Heizkörper zu ersetzen. Ein Austausch im gesamten Haus ist nicht automatisch nötig.

Zum abgestimmten Heizsystem gehört außerdem der hydraulische Abgleich. Dabei wird die Verteilung des Heizwassers so eingestellt, dass jeder Raum die benötigte Wärmemenge erhält.

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Eine Wärmepumpe nutzt Wärme aus der Umgebung, um Ihr Haus zu heizen. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe gewinnt diese Energie aus der Außenluft – auch dann, wenn es draußen kalt ist.

Im Inneren zirkuliert ein Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf. Es nimmt im Verdampfer, einem Wärmetauscher, Wärme aus der Luft auf und wird gasförmig. Der elektrisch angetriebene Verdichter erhöht anschließend den Druck und damit die Temperatur des Gases.

Über einen zweiten Wärmetauscher, den Verflüssiger, gibt das Kältemittel seine Wärme an das Heizwasser ab. Dabei wird es wieder flüssig. Ein Expansionsventil senkt danach den Druck, und der Kreislauf beginnt erneut.

Der Heizkreis transportiert das erwärmte Wasser zu Ihren Heizkörpern oder zur Fußbodenheizung. Die Anlage kann außerdem einen Warmwasserspeicher versorgen.

Für diesen Prozess braucht die Wärmepumpe Strom. Ein großer Teil der bereitgestellten Wärme stammt jedoch aus der Umgebung.

Wird mein Haus auch an sehr kalten Tagen warm?

Ja, wenn die Anlage passend zu Ihrem Haus ausgelegt ist. Auch bei Minusgraden enthält die Außenluft Wärme, die eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzen kann. Allerdings benötigt sie bei sinkender Außentemperatur mehr Strom, um die gewünschte Heiztemperatur zu erreichen.

Bei der Planung berücksichtigen wir deshalb den Wärmebedarf Ihres Hauses an besonders kalten Tagen. Auch Ihr Bedarf an warmem Wasser fließt in die Auslegung ein.

Viele Anlagen verfügen zusätzlich über einen elektrischen Heizstab. Er kann unterstützen, wenn die Leistung der Wärmepumpe allein nicht ausreicht. Sein Einsatz ist nicht grundsätzlich ein Zeichen für eine Störung. Er sollte aber zum vorgesehenen Betrieb passen, weil direkte elektrische Wärmeerzeugung mehr Strom benötigt als der Wärmepumpenbetrieb.

Entscheidend sind eine sorgfältige Berechnung und passende Einstellungen. So wird die Anlage auf Ihr Haus und die örtlichen Wintertemperaturen abgestimmt.

Wie viel Strom braucht eine Wärmepumpe – und was sagt die Jahresarbeitszahl aus?

Der Stromverbrauch hängt vor allem vom Wärmebedarf Ihres Hauses und davon ab, wie effizient die Anlage arbeitet. Genau darüber gibt die Jahresarbeitszahl, kurz JAZ, Auskunft.

Sie beschreibt das Verhältnis zwischen der bereitgestellten Wärme und dem eingesetzten Strom über ein ganzes Jahr. Eine JAZ von 4 bedeutet: Mit einer Kilowattstunde Strom stellt die Anlage durchschnittlich vier Kilowattstunden Wärme bereit.

Ein vereinfachtes Beispiel: Werden jährlich 20.000 Kilowattstunden Wärme benötigt, ergibt sich bei einer JAZ von 4 ein Stromverbrauch von rund 5.000 Kilowattstunden. Multipliziert mit Ihrem Strompreis lässt sich daraus der verbrauchsabhängige Kostenanteil abschätzen.

Die tatsächliche JAZ hängt unter anderem von der Vorlauftemperatur, dem Wetter, der Warmwasserbereitung und den Einstellungen ab. Sie ist deshalb kein unveränderlicher Gerätewert. Eine Prognose hilft bei der Planung; gemessene Wärme- und Strommengen zeigen später, wie effizient Ihre Anlage tatsächlich läuft.

Wo kann die Wärmepumpe stehen, und wie laut ist sie?

Das Außengerät einer Luft-Wasser-Wärmepumpe braucht einen geeigneten Platz mit ausreichender Luftzirkulation, sicherem Untergrund und Zugang für die Wartung. Auch die Leitungswege ins Haus und der Ablauf des beim Abtauen entstehenden Wassers werden berücksichtigt.

Im Betrieb sind vor allem Ventilator und Verdichter hörbar. Wie viel davon bei Ihnen oder Ihren Nachbarn ankommt, hängt vom Gerät, seiner Leistung und dem Aufstellort ab. Hauswände und enge Ecken können den Schall verstärken.

Deshalb planen wir den Standort sorgfältig. Dabei berücksichtigen wir insbesondere Fenster von Schlaf- und Wohnräumen, benachbarte Grundstücke sowie die Vorgaben des Herstellers und zum Schallschutz.

Eine pauschale Lautstärkeangabe allein reicht für die Entscheidung nicht aus. Wichtig ist, wie sich die konkrete Anlage am vorgesehenen Standort verhält. Das prüfen wir im Rahmen der Planung.

Lohnt sich eine Wärmepumpe auch ohne Photovoltaik?

Ja, eine Wärmepumpe kann auch ohne Photovoltaikanlage sinnvoll und wirtschaftlich sein. Sie wird dann vollständig mit Strom aus dem Netz betrieben. Entscheidend sind der Wärmebedarf Ihres Hauses, die Effizienz der Anlage und Ihr Stromtarif.

Eine Photovoltaikanlage kann ergänzend einen Teil des benötigten Stroms liefern. Das ist besonders dann hilfreich, wenn Stromerzeugung und Verbrauch zeitlich zusammenpassen, beispielsweise bei der Warmwasserbereitung am Tag.

Im Winter ist der Heizbedarf allerdings am höchsten, während die Solaranlage weniger Strom erzeugt. Eine vollständige Versorgung der Wärmepumpe durch das eigene Dach ist deshalb in der Regel nicht möglich. Auch ein üblicher Batteriespeicher kann Sommerstrom nicht bis in den Winter speichern.

Wenn Sie beide Anlagen planen, lohnt sich eine gemeinsame Betrachtung. Für die Photovoltaik arbeiten wir mit Solarfreunde zusammen. Sie können Ihre Wärmepumpe aber ebenso unabhängig davon umsetzen.

Wie viel muss ich mich im Alltag um die Wärmepumpe kümmern?

Eine richtig eingestellte Wärmepumpe arbeitet weitgehend automatisch. Bei der Inbetriebnahme erklären wir Ihnen die Bedienung, die wichtigsten Anzeigen und wie Sie Ihre gewünschte Raumtemperatur einstellen.

Im Alltag genügt es meist, den Betrieb und den Stromverbrauch gelegentlich im Blick zu behalten. Beim Außengerät sollten die Luftwege frei bleiben, beispielsweise von Laub. Welche Kontrollen Sie selbst übernehmen können, zeigen wir Ihnen an Ihrer Anlage.

Auch eine Wärmepumpe sollte regelmäßig fachlich überprüft werden. Umfang und Wartungsintervalle richten sich nach dem Gerät und den Herstellervorgaben. TrioSan übernimmt auf Wunsch die jährliche Wartung.

Wenn eine Meldung erscheint oder Räume nicht wie gewohnt warm werden, können Sie sich an uns wenden. Notieren Sie dafür möglichst den angezeigten Hinweis. Ergänzende Erklärvideos auf unserer Seite helfen Ihnen, wichtige Informationen zur Bedienung jederzeit nachzusehen.